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/mathe/272941/aufgabengruppe

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Aufgabengruppe

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Aufgabengruppe

In der Abbildung sehen Sie ausschnittsweise den Graphen einer ganzrationalen Funktion f vom Grad 4 mit der Definitionsmenge .

Bild
Aufgabe 1

Geben Sie alle Nullstellen der Funktion f sowie jeweils deren Vielfachheit an. Bestimmen Sie mithilfe dieser Nullstellen eine Funktionsgleichung der Funktion f. Ganzzahlige Werte können der Abbildung entnommen werden. (4 BE)

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Lösung
Voraussetzung
Linearfaktorendarstellung
Strategie

Die Position der Nullstellen kann aus dem Graph direkt abgelesen werden.

Die Vielfachheiten beider Nullstellen müssen ungerade sein, da es sich um schneidende Nullstellen handelt.

Daraus ergibt sich die Linearfaktorenform. Jede Nullstelle wird durch einen Linearfaktor dargestellt, die Vielfachheit liefert den Exponenten außerhalb des Linearfaktors. Nur der Leitkoeffizient muss dann noch durch Einsetzen eines weiteren Punktes bestimmt werden.

Schritte

Position der Nullstellen

Der Graph schneidet die x-Achse bei und .

Vielfachheit der Nullstellen

Die Nullstelle bei hat die Vielfachheit eins, denn es handelt sich um eine schneidende Nullstelle, die gleichzeitig kein Terrassenpunkt ist.

Die Nullstelle bei ist ein Terrassenpunkt. Aufgrund des Grades 4 der Funktion f muss die Vielfachheit 3 sein (denn die Summe aller Vielfachheiten der Nullstellen ist maximal so groß wie der Grad).

Funktionsterm in Linearfaktorenform (Produktform)

Jede Nullstelle liefert einen Linearfaktor, indem man in die Form einsetzt, wobei die gefundene Nullstelle ist.

Die Vielfachheit kommt als Exponent außen an die Klammer.

Der Leitkoeffizient muss erst noch berechnet werden. Du kannst ihn mit a bezeichnen:

Da die Funktion vom Grad 4 ist, gibt es keine weiteren Nullstellen oder Faktoren in der Produktform.

Setze nun einen Punkt ein, z.B. den y-Achsenabschnitt , um a zu bestimmen:

Gleichungsumformung

P in f:

Umformung: :\left(-8\right)

Insgesamt gilt für f also:

Aufgabe 2

Entscheiden Sie anhand des Graphen , ob die nachfolgenden Aussagen jeweils wahr oder falsch sind.

Begründen Sie jeweils Ihre Entscheidung.

a)

b)

c)

d)

(4 BE)

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Lösung
Voraussetzung
Strategie

Die erste Ableitung liefert die Steigung und das Monotonieverhalten. Die zweite Ableitung beschreibt das Krümmungsverhalten.

Schritte

Das bedeutet, dass die Steigung am y-Achsenabschnitt negativ sein müsste, der Graph dort also fallen müsste. Diese Aussage ist falsch, denn der Graph steigt dort.

Das bedeutet, dass der Graph bei rechtsgekrümmt ist. Diese Aussage ist wahr. (Fährst du mental mit einem Auto auf dem Graphen der Funktion entlang, so lenkst du an dieser Stelle nach rechts.)

Diese Aussage ist wahr. Aufgrund der Vielfachheit 3 der Nullstelle gilt .

Alternative Begründung: Da bei eine waagerechte Tangente ist, gilt . Da es sich um einen Terrassenpunkt handelt, ist aber auch

Diese Aussage ist falsch. Aufgrund des geraden Grades (f ist vom Grad 4) gibt es einen absoluten Hoch- oder Tiefpunkt und somit eine eingeschränkte Wertemenge. Im Graph ist zu sehen, dass es sich um einen absoluten Hochpunkt handelt.

Aufgabe 3

Es gilt: . Der Nachweis hierfür ist nicht erforderlich. Ermitteln Sie die Maßzahl des Flächeninhalts des Flächenstücks, das der Graph mit den Koordinatenachsen im I. Quadranten des Koordinatensystems einschließt. (4 BE)

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Lösung
Voraussetzung
Integral
Strategie

Gesucht ist die Fläche im I. Quadranten, also von bis zur Nullstelle .

  • Schreibe als bestimmtes Integral auf (Grenzen angeben, Funktion einfügen).
  • Bilde die Stammfunktion
  • Berechne den Wert des bestimmten Integrals, indem du die Ober- und die Untergrenze in die Stammfunktion einsetzt und die Ergebnisse voneinander subtrahierst. Hier ist Kopfrechnen und vor allem Bruchrechnen gefragt!
Schritte

Bestimmtes Integral angeben

Der Graph verläuft im Intervall im I. Quadranten. Benutze diese Intervallgrenzen als Grenzen für das Integral:

Stammfunktion von f bilden

Bilde eine Stammfunktion von f. Du kannst dich selbst kontrollieren: Wenn du dein Ergebnis ableitest, muss wieder entstehen.

Wert des bestimmten Integrals berechnen

Den Wert des bestimmten Integrals berechnest du, indem du die obere Grenze und die untere Grenze in die gefundene Stammfunktion einsetzt und die Ergebnisse voneinander subtrahierst:

Gleichungsumformung

Arbeite vorteilhaft: und ist immer 1

Bringe die Brüche durch Erweitern auf den gleichen Nenner, wandle auch -8 in einen Bruch um

Bei gleichem Nenner kann man die Zähler addieren

Multipliziere: Zähler mal Zähler, Nenner mal Nenner.