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/mathe/305082/aufgabengruppe

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Aufgabengruppe

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Aufgabengruppe

Am Pausenverkauf einer großen Mädchenschule kaufen an einem Tag erfahrungsgemäß aller Schülerinnen eine Breze. Es werden Schülerinnen an einem bestimmten Tag zufällig ausgewählt. Die Zufallsgröße gibt an, wie viele von diesen am betrachteten Tag eine Breze kaufen.

Aufgabe 1

Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeiten der folgenden Ereignisse:

: „Nur die letzten beiden Schülerinnen kaufen eine Breze.“

: „Genau zehn der Schülerinnen kaufen keine Breze.“

(3 BE)

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Lösung
Voraussetzung
Bernoulli-Experiment
Strategie

Es handelt sich grundsätzlich um ein Bernoulli-Experiment.

Beachte bei , dass die Reihenfolge wichtig ist .

Schritte

Laut Aufgabenstellung geht es um Schülerinnen und .

Wahrscheinlichkeit von

Da es genau die letzten beiden Schülerinnen sind, die sich keine Breze kaufen, gibt es nur genau ein mögliches Ergebnis:

Wahrscheinlichkeit von

Es sollen genau Schülerinnen keine Breze kaufen, also auch genau , die eine kaufen.

Dieses Mal ist die Reihenfolge aber egal. Verwende deshalb die Bernoulli-Formel (oder das Tafelwerk):

Aufgabe 2

Berechnen Sie den Erwartungswert der Zufallsgröße und interpretieren Sie diesen im Sachzusammenhang. (2 BE)

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Lösung
Voraussetzung
Erwartungswert
Strategie
  • Verwende die Formel für den Erwartungswert von binomialverteilten Zufallsgrößen
  • Interpretiere den Wert. Denke dabei daran, was typische Signalwörter für den Erwartungswert sind.
Schritte

Erwartungswert berechnen

Der Erwartungswert einer binomialverteilten Zufallsgröße lässt sich schnell berechnen durch:

Interpretation

Ein Erwartungswert beschreibt stets den durchschnittlich zu erwartenden Wert der Zufallsgröße: Im Durchschnitt kaufen sich täglich Schülerinnen eine Breze.

Aufgabe 3

Bestimmen Sie die Wahrscheinlichkeit, mit der die Zufallswerte von innerhalb der einfachen Standardabweichung um den Erwartungswert liegen.

(4 BE)

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Lösung
Voraussetzung
Zufallsgröße
Strategie
  • Bestimme die Varianz und die Standardabweichung der binomialverteilten Zufallsgröße
  • Bilde die Umgebung, indem du den Erwartungswert mit der Standardabweichung verrechnest.
  • Addiere alle Wahrscheinlichkeiten von Zufallswerten, die in dieser Umgebung liegen.
Schritte

Varianz und Standardabweichung

Da die Zufallsgröße binomialverteilt ist, verwendest du für die Varianz die Formel:

Die Standardabweichung ist die Wurzel der Varianz:

-Umgebung bestimmen

Der Zufallswert soll innerhalb der einfachen Standardabweichung um den Erwartungswert liegen. Addiere und subtrahiere also von :

Zufallswert in Umgebung

  • Die Zufallsgröße soll größer als und kleiner als sein. Da nur ganzzahlig sein kann, ist

Du suchst also die Wahrscheinlichkeit von . Das ist eine kumulierte Wahrscheinlichkeit, die du zum Beispiel im Tafelwerk findest:

Gleichungsumformung

Da bereits mit einberechnet werden soll, muss die Wahrscheinlichkeit von bis wieder abgezogen werden.

Aufgabe 4

Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeit des Ereignisses:

: „Mehr als doppelt so viele Schülerinnen wie erwartet kaufen eine Breze.“

(3 BE)

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Lösung
Voraussetzung
Kumulierte Wahrscheinlichkeit
Strategie
Schritte

Der Erwartungswert ist , also ist zu erwarten, dass sechs Schülerinnen sich eine Breze kaufen.

Dass mehr als doppelt so viele Schülerinnen wie erwartet eine Breze kaufen, bedeutet also, dass mehr als Schülerinnen eine Breze kaufen.

Gleichungsumformung

Du kannst im Tafelwerk nur "höchstens k Treffer" nachschauen

Verwende das Gegenereignis "weniger als "

Weniger als bedeutet höchstens .

Diese Wahrscheinlichkeit kannst du zum Beispiel im Tafelwerk nachschlagen