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/mathe/13421/aufgabengruppe

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Aufgabengruppe

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Aufgabengruppe

Modelliere jeweils durch einen entsprechenden Funktionsterm  :

Aufgabe 1

Die Tabelle zeigt die Entwicklung des ökologischen Landbaus in Deutschland:

Jahr

1984

1990

1996

2002

Fläche in 1000 ha

22

84

313

632

Falls die Entwicklung von 1990 bis 1996 durch eine Exponentialfunktion der Bauart  beschrieben wird, wie lautet dann die Basis und wie ist dieser Wert zu interpretieren?

Überprüfe, ob die Daten von 1984 und 2002 zu dieser Modellierung passen.

Wann (in der Vergangenheit) startete nach diesem Modell die Fläche bei 0 ha?

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Lösung
Voraussetzung
Exponentialfunktion
Strategie

Teil 1

  • Im Jahr 1990 ist . Setze in ein und löse nach auf.
  • Die Nachkommastellen von geben die prozentuale Steigung der Fläche pro Jahr an.

Teil 2

  • Setze (für ) bzw. (für ) in die Funktionsgleichung ein und vergleiche mit den gegebenen Werten.

Teil 3

  • Überlege, wie sich verhält, wenn gegen geht.
Schritte

Entwicklung von 1990 bis 1996 durch eine Exponentialfunktion

Im Jahr 1990 ist und im Jahr 1996 ist .

Gleichungsumformung

Umformung: \sqrt[6]{~}

Damit ist .

Wie ist dieser Wert für a zu interpretieren?

Die Fläche nimmt pro Jahr um etwa zu.

Passen die Daten von 1984 und 2002 zu dieser Modellierung

Im Jahr 1984 ist .

Dieser Wert passt zu den gegebenen Daten ().

Im Jahr 2002 ist .

Dieser Wert passt nicht zu den gegebenen Daten ().

Wann (in der Vergangenheit) startete nach diesem Modell die Fläche bei 0 ha?

Da sich für nur asymptotisch der nähert, aber immer größer ist, gab es die Fläche ha zu keinem Zeitpunkt.

Aufgabe 2

Von einem radioaktiven Element sind anfangs 20 000 Atomkerne vorhanden, nach 183 Sekunden ist nur noch davon vorhanden.

Wann ist nur die Hälfte vorhanden (Halbwertszeit)?

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Lösung
Voraussetzung
Zerfallsprozesse
Strategie

Zur Lösung dieser Aufgabe bieten sich unter anderem die beiden folgenden Wege an.

  • Lösung mit Hilfe der allgemeinen Formel für Zerfallsprozesse
  • Lösung mit Hilfe der allgemeinen Potenzfunktion

In beiden Fällen müssen zunächst die jeweiligen Funktionsparameter bestimmt werden. Im Anschluss kann anhand der erhaltenen Funktionsterme die Halbwertszeit ermittelt werden.

Schritte

Verwende die allgemeine Formel für Zerfallsprozesse.

Um die Halbwertszeit bestimmen zu können, benötigst du zunächst die Zerfallskonstante .

Setze die aus der Aufgabenstellung bekannten Zahlen in die Formel ein. Dadurch erhältst du eine Gleichung in Abhängigkeit von .

Gleichungsumformung

Umformung: :N_0

Umformung: \ln

Wende die Umkehrfunktion der -Funktion an.

Verwende zur Vereinfachung die Rechenregeln des Logarithmus:

Umformung: \cdot\left(-1\right)

Umformung: :183

Jetzt kennst du die Zerfallskonstante. Bestimme nun die gesuchte Halbwertszeit .

Hierzu verwende die Definition der Halbwertszeit: nach der Halbwertszeit sind noch die Hälfte der Teilchen vorhanden.

Gleichungsumformung

Umformung: :N_0

Umformung: \ln

Wende die Umkehrfunktion der -Funktion an.

Umformung: :(-\lambda)

Setze ein.

Die Halbwertzeit beträgt rund .

Lösung mithilfe der allgemeinen Potenzfunktion

Gegenstand der Aufgabe ist es, die Halbwertszeit des vorliegenden radioaktiven Elements zu ermitteln. Dazu benötigst du in dieser Lösungsvariante die allgemeine Potenzfunktion, deren Gleichung lautet.

Ausgangssituation:

Anfangs () sind Kerne vorhanden

Gleichungsumformung

Da , ist nun der Wert des Parameters bekannt.

Situation nach 183 Sekunden:

Nach 183 Sekunden existieren noch der anfangs vorhanden Kerne.

Also:

Gleichungsumformung

Setze ein

Umformung: :20000

Umformung: \sqrt[183]{}

Resultierender Funktionsterm

Nachdem du die Werte der beiden Parameter bestimmt hast, kennst du nun den Funktionsterm, der die Anzahl der noch vorhandenen Kerne in Abhängigkeit von der verstrichenen Zeit beschreibt.

Bestimmung der Halbwertszeit

Du suchst nun die Zeit T, zu der die Anzahl noch der vorhandenen Kerne genau halb so groß ist wie jene zu Beginn. Es gilt also:

Verwende den zuvor ermittelten Funktionsterm

Gleichungsumformung

Umformung: \ln()

Umformung: :\ln(0,9875)

Ergebnis: Die Halbwertszeit T beträgt etwa 55,1 Sekunden.

Bemerkung

Das in dieser Variante ermittelte Ergebnis weicht geringfügig von dem der alternativen Aufgabenlösung (siehe oben) ab, weil du mit dem gerundeten Wert für den Parameter weitergerechnet hast. Bei Verwendung des ungerundeten Zwischenergebnisses erhältst du analog zum obigen Lösungsvorschlag eine Halbwertszeit von Sekunden.

Aufgabe 3

Ein Hersteller von Bleistiften hat anfangs 20 000 Stifte in seinem Lager,

nach 183 Tagen ist (bei gleichmäßiger Nachfrage seitens der Kunden) nur noch davon vorrätig, wenn währenddessen keine Stifte produziert werden.

Ergibt sich eine lineare oder exponentielle Abnahme für  Vorrat nach Tagen?

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Lösung
Voraussetzung
Wachstumsprozesse - eine Übersicht
Strategie
  • Berechne, wie viele Stifte verkauft wurden.
  • Berechne den Verkauf pro Tag.
Schritte

Lineare oder exponentielle Abnahme für  Vorrat nach Tagen?

Es handelt sich um eine lineare Abnahme, weil von einer gleichmäßigen Nachfrage gesprochen wird. Das heißt, die Kunden kaufen jeden Tag die gleiche Menge an Stifte.

Exponentiell wäre der Zusammenhang genau dann, wenn die Nachfrage der Kunden gleichmäßig bspw. um jeden Tag ansteigen würde.

Es sind noch von gleich Bleistifte vorrätig, d.h. es wurden Stifte verkauft.

Pro Tag nahm der Vorrat um Stifte ab.

Die lineare Funktionsgleichung lautet demnach:

.