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/mathe/13173/aufgabe

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Aufgabe

/mathe/13173/aufgabe

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Dem abgebildeten Dreieck soll ein Rechteck mit möglichst großem Flächeninhalt einbeschrieben werden.

Berechne den größtmöglichen Flächeninhalt.

Rechteck einbeschreiben
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Lösung
Voraussetzung
Extremwertaufgabe
Strategie

Schritte

Bei dieser Aufgabe ist einem Dreieck ein größtmögliches Rechteck einzubeschreiben. Es handelt sich also um eine Extremwertaufgabe

Hinweis zu Einbeschreibungsaufgaben

Ein Rechteck einer anderen geometrischen Figur "einzubeschreiben", bedeutet, dass alle Eckpunkte des einzubeschreibenden Rechtecks auf den Randlinien der größeren Figur liegen sollen.

einbeschriebene Figuren

Wenn ein Rechteck einem Dreieck einbeschrieben ist, muss mindestens eine Rechtecksseite auf einer Dreiecksseite liegen.

Bei einem rechtwinkligen Dreieck können zwei Rechtecksseiten auf den Katheten liegen.

Stumpfwinkligen Dreiecken können Rechtecke nur über der längsten Seite einbeschrieben werden.

Rechtecke im stumpfwinkligen Dreieck

Wenn du eine Rechtecksseite auf die Grundlinie des Dreiecks legst, bedeutet die Forderung des "Einbeschreibens", dass die beiden weiteren Rechteckspunkte und jeweils auf den anderen Seiten des Dreiecks liegen. Dies ergibt zwei Nebenbedingungen für die Extremwertaufgabe.

Da der Flächeninhalt maximiert werden soll, benötigst du zunächst als Zielfunktion die Formel für den Flächeninhalt eines Rechtecks, in die du dann die Nebenbedingungen "einarbeiten" musst.

Rechteck in Dreieck

Zielfunktion

mit und also:

1. Nebenbedingung

liegt auf der Geraden .

Stelle die Gleichung der Geraden mit Hilfe der Punkte und auf.

Gib nun die 2. Nebenbedingung an.

2. Nebenbedingung

liegt auf der Geraden .

Stelle die Gleichung der Geraden mit Hilfe der Punkte und auf.

Löse nach auf.

Gleichungsumformung

Umformung: -4

Umformung: :2

Setze für den Term aus (1) ein.

Multipliziere die Klammer aus

Setze und in die Zielfunktion ein, um die Zielfunktion in Abhängigkeit der einzigen Variablen zu erhalten.

Gleichungsumformung

Multipliziere aus

Bilde die Ableitung .

Setze gleich Null und löse die Gleichung.

Gleichungsumformung

Umformung: + \dfrac{16}{9}x_P

Umformung: :\dfrac{16}{9}

Überprüfe mit der 2. Ableitung, ob sich für tatsächlich ein Maximum ergibt.

ist eine konstante Funktion. Somit ist auch und ergibt eine größtmögliche Rechtecksfläche.

Setze in die Fläche ein.

Flächeninhalt:

Setze auch noch in die 1. Nebenbedingung ein, um die 2. Koordinate des Eckpunktes P zu erhalten.

Nebenbedingung:

Ergebnis:

Mit dem Eckpunkt ist das größtmögliche Rechteck in das Dreieck einbeschrieben und hat den Flächeninhalt .

Alternative Lösung 1

Der Graph der Zielfunktion

ist eine nach unten geöffnete Parabel.

Ihr Maximum ist der Scheitelpunkt. Diesen kann man - außer über die Ableitung von - durch eine quadratische Ergänzung ermitteln.

Lösungsparabel
Gleichungsumformung

Klammere aus.

Lies den Scheitelpunkt ab

Dessen 2. Koordinate liefert den gesuchten maximalen Flächeninhalt eines dem Dreieck einbeschriebenen Rechtecks.

Im nachfolgenden Applet kannst du durch Verschieben des Punktes P das Ergebnis kontrollieren.

Tipp: Wenn die Ansicht abgeschnitten wirkt, direkt in GeoGebra öffnen.

Alternative Lösung 2

Die gestellte Aufgabe lässt eine verblüffend einfache Lösung zu. Dabei wird das Koordinatensystem nicht benötigt, sondern sie ergibt sich aus dem Strahlensatz.

Entscheidend für diese Möglichkeit ist, dass vom Dreieck neben der Grundlinie die Höhe auf diese Seite mit gegeben ist.

Zielfunktion ist die Formel für die Fläche des Rechtecks mit den Seitenlängen und . Also:

Strahlensatzfigur

Die Nebenbedingung ergibt sich aus dem Strahlensatz.

Benutze den Strahlensatz und erhalte:

Gleichungsumformung

Umformung: \cdot 4

Umformung: + b - 0{,}5a

Setze in ein.

Die Zielfunktion ist eine nach unten geöffnete Parabel. Deshalb ergibt die y-Koordinate des Scheitelpunktes den maximal möglichen Flächeninhalt einbeschriebener Rechtecke.

Den Scheitelpunkt berechnest du über die Ableitung von oder mit einer quadratischen Ergänzung.

Ableitung von

quadratische Ergänzung

Vertiefung der Aufgabe

In der gegebenen Aufgabenstellung soll das Rechteck dem Dreieck so einbeschrieben werden, dass eine Rechteckseite auf der Grundseite liegt.

Natürlich kann man Rechtecke auch so einbeschreiben, dass eine Rechteckseite auf einer der beiden anderen Dreieckseiten liegt.

Dann stellt sich die Frage: Haben die maximal möglichen Flächeninhalte auch bei den beiden anderen Lagen den gleichen Wert?

Dass dies tatächlich so ist, kannst du am folgenden Applet nachvollziehen, indem du die unterschiedlichen Gleitpunkte , oder verschiebst.

Tipp: Wenn die Ansicht abgeschnitten wirkt, direkt in GeoGebra öffnen.