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/mathe/137558/1803

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Aufgabe

/mathe/137558/aufgabe

/mathe/137558/aufgabe

Gegeben ist die Funktion : mit Definitionsbereich {0}.

Bestimmen Sie Lage und Art des Extrempunktes des Graphen von .

(5 BE)

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Lösung
Voraussetzung
Extrema
Strategie

Schritte

Bilde die 1. Ableitung der Funktion .

Zur Berechnng der Ableitung kannst du die Quotientenregel benutzen.

Gegeben ist:

Alternatives Vorgehen

Wenn dir die Quotientenregel an dieser Stelle nicht vertraut ist, kannst du auch die Produktregel zur Berechnung des möglichen Extremums benutzen, indem du den Funktionsterm als Produkt schreibst:

Die Produktregel ergibt dann:

Setze gleich Null und löse die Gleichung:

Setze in ein, um die 2. Koordinate des möglichen Extremums zu erhalten:

Der Punkt ist ein mögliches lokales Extremum.

Hinweis zur Aufgabenstellung

Im Aufgabentext war von "dem" zu bestimmenden Extrempunkt der Funktion die Rede.

Erst jetzt weißt du, dass tatsächlich der einzig mögliche ist.

Art des Extremums

Für das Vorliegen eines lokalen Extremums ist die Bedingung, dass die 1. Ableitung Null ist notwendig, aber nicht hinreichend.

Ob ein lokales Maximum, ein lokales Minimum oder aber ein Wendepunkt mit horizontaler Tangente ist, bestimmst du indem du entweder zeigst, dass

a) die 2. Ableitung für ungleich Null ist oder

b) die 1. Ableitung bei ihr Vorzeichen wechselt, d.h. die Funktionswerte links und rechts von verschiedene Vorzeichen haben.

Berechnung der 2. Ableitung

Setze in ein:

Daraus folgt, dass das lokale Minimum der Funktion ist.

Betrachtung des Vorzeichenwechsels der 1. Ableitung als alternativer Nachweis für die Extremwerteigenschaft des Punktes :

Der Nachweis, dass die Funktionswerte einer Funktion links bzw. rechts einer bestimmten Stelle verschiedenes Vorzeichen haben, ist bei Summentermen in der Regel nicht ohne weiteres möglich.

Ist der Funktionsterm aber ein Produkt, so liest du einen eventuellen Vorzeichenwechsel mühelos aus den Vorzeichen der einzelnen Faktoren ab.

Der Funktionsterm der Funktion ist das Produkt von drei Faktoren:

Daraus liest du den Vorzeichenwechsel von ab:

Der 1. und der 3. Faktor sind "vorzeichenstabil". Sie sind sowohl für kleinere x-Werte als 0,5 wie auch für größere stets positiv.

Der 2. Faktor aber ist für negativ und für positiv.

Damit wechseln die Funktionswerte von - als Produktwerte - beim Durchgang von links nach rechts bei ihr Vorzeichen von minus nach plus.

Für ergibt sich also ein lokales Minimum.

Prüfungstaktischer Hinweis

Wie die gestellte Aufgabe zeigt, ist die Benutzung der 2. Ableitung einer Funktion als hinreichender Nachweis für das Vorliegen eines lokalen Extremums nicht immer der zweckmäßige Weg.

Die Berechnung der 2. Ableitung ist - vor allem bei Funktionen mit Quotiententermen - vielfach zeitaufwendig und störanfällig.

Der Vorzeichenwechsel der 1. Ableitung dagegen - besonders wenn diese faktorisiert, d.h. als Produktterm vorliegt - kann oft zeitsparend und ohne unangenehme Rechenfehler gezeigt werden.