Von 1:1 zu 1:n-Beziehungen
Du weißt, wie man 1:1 Beziehungen aus dem Datenmodell im Datenbankschema abbildet.
Erkläre anhand der Beziehung hält_Rekord, wie sich dein Wissen von der 1:1-Beziehung auf die 1:n-Beziehung übertragen lässt und wo die Unterschiede liegen.
Was ist dein Vorschlag für das Datenmodell?

Lösung anzeigen
Erinnere dich zunächst daran, wie du mit 1:1-Beziehungen umgehst.
Erinnerung: Lieblingshosen und 1:1-Beziehungen
Ein Lieblingsstück gibt es nur einmal und da man seine Hosen selten teilt, hat eine Hose auch nur einen Besitzer. Die 1:1-Beziehung ist hier also berechtigt.
Für das Datenbankschema hat man ausgenutzt, dass jeder Sportler durch das Schlüsselattribut TeilnehmerNr eindeutig identifiziert ist bzw jede Hose durch ihre HosenID. Deshalb konnte man sich frei entscheiden, eines der beiden Attribute als Referenzattribut in die andere Relation zu übernehmen.
Hier ist die HosenID als Referenz der Relation SPORTLER

Hier ist die TeilnehmerNr als Referenz der Relation LIEBLINGSHOSE

{
"plugin": "separator"
}Gemeinsamkeit und Unterschied zur 1:1-Beziehung
Ähnlich wie bei der Lieblingshose mit der TeilnehmerNr kann man auch bei den Rekorden via TeilnehmerNr genau herauslesen, wer den Rekord in den Einzelsportarten hält.
Es funktionioniert also erneut, die Attributwerte von TeilnehmerNr als Referenz in der Relation SPORTART zu hinterlegen.
Was nicht funktioniert, ist die andere Richtung. Da nicht bekannt ist, ob ein Sportler keine, eine oder mehrere Rekorde hält, kann man nicht einfach eine oder mehrere zusätzlichen Spalten anlegen.
