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Orbitaltheorie

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Das Orbitalmodell (oder auch wellenmechanisches Atommodell) beschreibt "Räume", in denen sich die Elektronen mit 90 %iger Wahrscheinlichkeit aufhalten.

Elektronen können sich je nach Versuchsbedingungen wie Teilchen, aber auch gleichzeitig wie Wellen verhalten (Welle-Teilchen Dualismus). Im Orbitalmodell werden die Elektronen als stehende Wellen aufgefasst.

In den 1920er Jahren löste dieses Modell das Bohr´sche Schalenmodell ab.

Form der Orbitale

Nach einer mathematischen Gleichung von dem österreichischen Physiker Erwin Schrödinger ergeben sich die Formen der Orbitale.

Das eine s-Orbital

  • Von englisch sharp (begrenzt)
  • Kugelförmig
  • Für 2 Elektronen
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Die drei p-Orbitale

  • Von englisch pricipal (hauptsächlich)
  • Keulenförmig
  • Für maximal 6 Elektronen (pro Orbital 2 Elektronen)
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Die fünf d-Orbitale

  • Von englisch diffuse (zerstreut)
  • Gekreuzte Doppelhantel
  • Für maximal 10 Elektronen (pro Orbital 2 Elektronen)
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Die sieben f- Orbitale

  • Von englisch fundamental (grundlegend)
  • Rosettenförmig
  • Für maximal 14 Elektronen (pro Orbital 2 Elektronen)
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Erwin Schrödinger

Der österreichische Physiker und Nobelpreisträger Erwin Schrödinger (1887 - 1961) gilt als einer der Wegbereiter der Quantenphysik.

Er erhielt für die "Entdeckung neuer produktiver Formen der Atomtheorie" (also der bekannten "Schrödingergleichung") 1933 den Nobelpreis für Physik.

Schrödinger nahm auch zu den philosophischen Aspekten der Quantenmechanik Stellung. Sein wohl bekanntestes Gedankenexperiment ist "Schrödingers Katze": Eine eingesperrte Katze ist sowohl tot als auch lebendig, solange ihr Zustand von niemandem beobachtet wird.

Quelle: Sergkarman, Wikimedia Commons

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Die Besetzung der Orbitale mit Elektronen erfolgt nach bestimmten Regeln, welche du in dem Artikel "Elektronenbesetzung im Orbitalmodell" nachlesen kannst.

Auch können die einzelnen Elektronen durch sogenannte Quantenzahlen beschrieben werden. Durch diese kannst du erfahren, in welchem Orbital sich ein bestimmtes Elektron befindet. Ausführliche Informationen dazu erhältst du in dem Artikel "Orbitale und ihre Quantenzahlen".